hier werde ich stück für stück meine story hochladen, an der ich schon seit einiger zeit arbeite. am besten fangt ihr damit an den prolog zu lesen ^^
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I

„Also…“ setzte Nataku an und seufzte, da er nicht wusste was er an seine Freunde richten sollte. Immerhin erfuhren sie gerade, dass er nicht nur von einer für schon ausgestorben gehaltene Rasse stammt, sondern auch, dass er anscheinend eine sehr wichtige Rolle in der Prophezeiung spielt, die jedem von ihnen als spannende Geschichte erzählt wurde. „Geschichte“, so konnte man diese Erzählung nun nicht mehr nennen, zumindest Nataku konnte es nicht. All die anderen Menschen Korikos hatten natürlich noch die Vorstellung einer ausgemalten Fantasiewelt, die allein der Unterhaltung diente. Nataku dachte weder über das Ausmaß seiner Reise oder der Aufgaben, die er zu bewältigen hatte, nach, sondern über seine Freunde, die wohl oder übel mitgerissen werden würden. Und was würden sie denn dazu sagen, ihre Stadt zu verlassen, um einem Waisen ins Ungewisse zu folgen? Solche Gedanken brachten seinen Schädel zum pochen, was er durch ein erneutes Seufzen mildern wollte.
Ohne dass er erneut etwas sagen konnte stand Himitsu auf und strich sich kurz durch die Haare. Er betrachtete den Mond, der sich zu seiner vollen Höhe erklommen hatte, und dachte darüber nach wie lange sie hier wohl schon saßen. „Wir waren lange nicht mehr bei mir und ich finde, dass es langsam kühl wird.“ Mit diesen Worten reichte er Nataku die Hand um ihm aufzuhelfen. Seinen Blick hatte er zur Seite gerichtet und tat dabei so, als ob er noch nie einen Baum gesehen hätte. Nataku sah ihn an, ließ ein leichtes Lächeln blicken, das Arashi sehr gut deuten konnte. Er war Himitsu sehr dankbar, dass er ihm sowohl wörtlich, als auch im übertragenen Sinne, auf die Beine half. Sie stand auf, gab nichts von sich als ein Lächeln und eine Träne, die sie wegwischte, bevor jemand es sehen konnte, und folgte langsam der Gruppe, die nun zum letzten Gespräch in dieser Stadt schritt.
30.10.06 18:06


II

Die Stadt lag immer noch in der Stille, hier und da konnte man einige Lichter noch brennen sehen und einige Gesprächsfetzen auffangen, die um Arbeit, Freizeit, private und sonstige Probleme gingen. Warum auch nicht? Dass diese Gruppe nun eine große Änderung erlebte musste nicht heißen, dass die Stadt und ihre Bewohner nun alle eine Veränderung erleben müssten. Irgendwie besänftigte dies Nataku. Zu wissen, dass es zumindest vorerst für die meisten Menschen gleich bleiben würde bedeutete ihm viel.
Yukito hatte ungewöhnlicher Weise auf dem ganzen Weg nichts von sich gegeben, was aber nicht hieß, dass er ruhig war. Er hatte sich schon mit Kuma angefreundet und trottete mit ihm gleichzeitig auf den Armen. Arashi ging neben Nataku her und sah sich nur den Mond an, ebenfalls im Schweigen. Sakura war auf der anderen Seite von Nataku und tat es Arashi gleich, nur betrachtete sie gelegentlich noch die Lichter, die in den Häusern brannten. Himitsu trabte voran, führte die Gruppe zu seiner Bleibe und starrte nur auf die nächsten Steine, die seinen Füßen im Weg standen.
Wahrhaftig waren sie schon seit einem Jahr oder sogar mehr nicht mehr bei Himitsu gewesen. Er mochte es nicht bei sich zu sein. Insgeheim hatte er einmal Nataku erzählt, dass ihn sein Haus an Einsamkeit erinnert. Natürlich hatte er das nicht einfach so getan, Nataku interpretierte nur alles Weitere aus Himitsus Aussagen. Genau deswegen wusste er dieses Angebot an diesem Abend zu schätzen.
Als sie endlich da waren öffnete Himitsu dir Tür und zündete eine der nächstgelegenen Fackeln an, die den Raum in sanftes Licht hüllten, und entfachte das Feuer im Kamin, in den er vorher etwas Holz legte. Aus einem riesigen Fass schöpfte er Wasser das er in eine Kanne gab, fügte noch einige Teeblätter hinzu und hing es über das kleine Feuer, das nun friedlich vor sich hinknisterte. Derweil hatten die anderen sich jeweils einen Platz um einen Tisch ergattert und setzten sich hin, ohne etwas zu sagen.
Als nun endlich Himitsu sich hingesetzt hatte wollte Nataku irgendwie anfangen die ganze Sache zu besprechen, aber dazu gab man ihm keine Gelegenheit. „Der Tee wird gleich fertig sein, aber unsere Angelegenheit kann schon mal besprochen werden, auch ohne Tee denke ich.“ sagte Himitsu und warf darauf hin schon die Frage in die Runde. „Was haltet ihr denn von der ganzen Sache?“
Einer durchaus karge Frage, die doch alles formulierte. Himitsu wollte erst, dass sie alle eine Meinung abgaben, denn er kannte Nataku. Der hätte keinen passenden Ansatz gefunden um alles zu besprechen und da sowieso jeder wusste, worum es geht, wollte er so alles ins rollen bringen.
„Naja, ich will nicht sagen, dass ich wusste, dass Nataku etwas „anders“ ist, aber jetzt wo ich es weiß, macht es mir auch nichts aus.“ Während Arashi dies sagte, spielte sie erst einmal ein ihren Fingern rum und hob danach den Blick mit einem Lächeln. „Allerdings ist das doch irgendwie egal, oder? Bisher hat er mein Essen nicht verschmäht, also kann ich ihn dulden. Da ist es mir egal, ob er manchmal etwas kindlich und albern ist. Musst ja nicht immer beweisen, dass du stark bist, eh?“ dabei schlug sie ihm leicht gegen die Schulter, da sie neben ihm saß, streckte ihm die Zunge raus und ließ ihre Hand dort ruhen. „ Wir wissen worum es geht. Die Märchenstunde des Abends hat uns aufgeklärt und auch wenn wir nicht alles wissen, will ich zumindest dafür sorgen, dass Nataku mir nicht verhungert. Ich bin dabei.“ Mit diesen Worten und dem nicht verblassenden Lächeln war die Sache für sie beschlossen und Nataku hatte natürlich Einwände, aber wie schon so oft an diesem Tag konnte er wieder nichts sagen, da Yukito nun auf den Tisch schlug und anfing zu reden. „Ich bin fasziniert von diesem Hund!“ Und als er das sagte sprang ihm schon Kuma auf den Schoß, auch wenn er nicht gerade klein war, und brachte Yukito leicht zum Schnaufen. „Allein schon wegen dem kann ich doch nicht hier bleiben! Und erst recht wegen dir!“ Dabei zeigte er auf Nataku. „Was soll ich denn machen, wenn ich keinen Trinkkumpanen mehr habe? Mit wem soll ich dann lachend auf dem Tisch tanzen?“ Yukito klang geradezu empört als er den Gedanken des Verbleibens bedachte. „Ich lass dich nicht so schnell allein, und ich glaub ein paar Leute kannst du sehr gut an deiner Seite gebrauchen. Ich will dir unter die Arme greifen, wenn du mal betrunken vom Tisch fällst.“ So schloss auch er mit einem Grinsen ab und sah Nataku an. Diese hätte natürlich wieder was sagen wollen, aber da fiel ihm schon Sakura um den Hals, die sich von ihrem Platz erhoben hatte. „Natakuuuuuuu, du kannst mich doch nicht einfach so im Stich lassen! Ich folge dir, soweit ich kann und es geht.“ Dann lockerte sie ihren Griff sanft. „Ich will dich auf der Reise nicht allein lassen, egal wohin es geht. Und wenn Arashi mitkommt, dann kann ich erst recht nicht bleiben.“ Schon konnte man die Luft, die zwischen ihr und Arashi lag, mit einem Messer schneiden. Die beiden sahen sich erbost an, verfielen dann aber in ein lachen, als sie den Ausdruck der Angst in Natakus Augen sahen.
Nun hatten alle etwas gesagt, bis auf Himitsu, auf den sich nun auch alle Blicke gerichtet hatten. „Ich weiß nicht was genau auf dich, auf uns zukommen wird, aber ich werde mitkommen. Nur weil du nun weißt, dass du der Auserwählte bist, heißt das noch lange nicht, dass du stärker bist als ich. Ich werde dir kein Training ersparen, damit du das weißt. Und vielleicht erfahre ich ja etwas über mich.“ Er schwieg kurz, sah in das Feuer im Kamin und lauschte dem Knistern. „Ich will wissen, was es mit all dem auf sich hat und ich will meinen Trainingspartner verlieren, ohne ihm endgültig zu beweisen, dass ich besser bin.“ So wandte er langsam den Kopf zu Nataku und ließ ein Grinsen sehen, dass nicht so aufmunternd war wie ein Lächeln, aber Nataku wusste wie er es zu deuten hatte. Er selbst konnte nur noch lächeln. „ich danke euch Leute und so wie ich euch kenne, wird keiner von seiner Entscheidung zurückweichen. Also beginnt hier der Ernst der Lage. Wir fangen nun mit der Planung der bevorstehenden Reise an.“ Nun hatte er wieder sich selbst im Griff, wusste, dass er Freunde hat, die ihn begleiten würden, wusste, dass sie ihn nicht im Stich lassen würden. Und so musste die größte Reise dieser Gruppe, die zu fernen Orten reisen würde, geplant werden. Gemeinsam, das versteht sich von selbst, denn ohne Begleiter ist auch ein Auserwählter nichts anderes als ein normaler Mensch.
30.10.06 18:35


III

Natürlich war in dieser Situation nichts anderes gefragt als diskrete Planung, dennoch waren alle von ihnen neugierig. Neugierig auf die Welt, die sie noch nie außerhalb der Mauern Korikos gesehen hatten. So war dies auch schwer zu unterdrücken, ging es doch erst um die Frage, welche Stadt in dem Brief gemeint war.
„Die Stadt der Statuen… ich glaub ich weiß welche gemeint ist.“ Merkte Yukito an. Alle drehten sich zu ihm um und sahen in fragend an. „Mein Alter hat mir oft von solch einer Stadt erzählt und ich glaube da kommt nur die Stadt Yuna in Frage. Dort sollen die größten Bildhauer, Künstler und Architekten leben. Sie soll eine Hochburg der Baukunst und Bildhauerei sein.“ Das Yukito dies wusste war nicht sehr verwunderlich. Sein Vater hatte ihm von klein auf mit Bildern von Statuen und großen kunstvoll errichteten Bauwerken vertraut gemacht. So kam es, dass Yukito sich für diesen Bereich interessierte, sei es durch das prägnante Auftreten seines Vater oder durch eigenes Interesse. Er zeichnete oft Leute, versuchte sich an kleinen Fantasiegebäuden und wollte dieses Handwerk erlernen. Sein Vater hatte ihm ein zwei Sachen beigebracht, aber ein richtiger Meister seines Faches war er keineswegs. Da schlummerte also ein kleiner Künstler in dem Hofnarren Yukito. „Es liegt nur nahe auf diese Stadt zu schließen, findet ihr nicht? Dort soll auch ein großes Viertel mit Kneipen sein!“ So staunte er über diesen Gedanken und gab erst mal nichts mehr von sich. Die anderen waren nicht geschockt, aber verblüfft. Sie sahen diese künstlerische Seite dieses Jungen nur als kleines Hobby, Zeitvertreib an, aber wussten nicht, dass er das gewusst hätte. „Nun, also scheint es, dass wir nun den Ort, an den wir als erstes müssen, kennen“ sagte Nataku und in ihm stieg leichte Abenteuerlust auf. Der Anfang der Planung ging schnell. „ Die Stadt soll westlich von uns liegen, angeblich 14 Tagesmärsche. Mein Vater hatte immer geplant dorthin zu gehen, aber er kam nie dazu.“ Fügte Yukito nun noch hinzu. „Aber auf dem Weg sollen noch einige Städte sein. Einige von ihnen sollen als Vorstädte dienen, bei denen sich die Außenposten befinden.“ „Also hätten wir auch auf dem Weg gelegentlich ein Dach über unserem Kopf“ schloss Nataku und fand dies sehr gut. Es würde gut tun nach einigen Tagen ein Bett zu haben.
„Ich denke Proviant könnten wir unterwegs finden, allerdings müssten wir schon einiges mitnehmen.“ Warf Arashi ein. Sie war die Köchin unter ihnen. Schon seid Nataku denken konnte hatte sie ihm oft etwas gekocht, anfangs natürlich mehr schlecht als recht, aber er hatte sich immer über die Geste gefreut. Sie lernte schnell und konnte schon recht bald gut kochen, was natürlich auch Natakus Gaumen freute. Immer wieder probierte sie neue Sachen aus, kombinierte dies mit dem, wobei manchmal doch eklige Sachen rauskamen. Aber auch hier hatte sie mit der Zeit gelernt Richtiges mit Richtigem zu kombinieren, so bekamen sie immer etwas Neues zu schmecken. „Ich kann uns einiges besorgen, sofern ihr mir einige Zutaten bringen könntet. Einen Teil davon könnte ich als Wegproviant schon bereitstellen, den anderen könnten wir dann zubereiten, wenn wir rasten. Es muss ja nicht viel sein, wenn die nächste Stadt nicht sehr weit entfernt ist.“ Ja so ging sie in ihrem Bereich sehr schnell auf. „Sakura kann uns ja Unterwegs auch zeigen, welche Pflanzen zum Verzehr geeignet sind.“ Setzte sie noch hinzu und blickte dann zu ihr.
„Ich denke das könnte ich machen. Ich kenne zwar nicht alle Pflanzen, aber die, die ich kenne, sollten schon ausreichen.“ Sie war die jenige von ihnen, die sich sehr für Pflanzen interessierte. Seit Nataku ihr mal eine Pflanze vom Seeufer mitgebracht hatte, die außergewöhnlich schöne Blüten trug, hatte sie sich dafür faszinieren können. Die Stadtbibliothek bot ihr sehr viele Bücher über Pflanzenkunde, die sie fast tagtäglich verschlang. Sie konnte nicht verstehen, wie die anderen sich nicht für Pflanzen begeistern konnten, so wie sie es tat, aber sie hielt sich auch nicht weiter daran auf. „In den neuen Städten könnte ich auch neues erfahren, was uns weiterhelfen könnte. Ich kenne zwar einige Heilkräuter, aber es könnte nicht schaden mehr zu kennen.“ Sagte sie und bekam Zustimmung von den Anderen. Sie waren schließlich Menschen, einer von ihnen zwar nur halb, aber sie waren nun mal anfällig für Krankheiten, und auf einer Reise begegnete man zwangsläufig vielen Menschen und Tieren, die eine Krankheit haben könnten.
„Das kommt uns alles Zugute. Ein Fachmann für jeden Bereich.“ schloss Himitsu und nickte anerkennend. „Das ist alles schön und gut, gute Vorraussetzungen haben wir, aber dennoch sollten wir das Ganze nicht auf die Leichte Schulter nehmen.“ Da hast du recht,“ stimmte Nataku ihm zu. Sie würden zwar nur zwischen Städten reisen, jedoch war es gut vorsichtig zu sein und alles zu erwarten. Was könnte es denn schaden etwas vorsichtiger vorzugehen? Lieber ein zwei Tage später ankommen, als nie, das hatte sein Vater, der sehr oft zu fremden Städten wanderte, gesagt. Sie würden das zu schätzen lernen.
30.10.06 21:08


IV

„Ich finde wir sollten uns erst einmal für heute ausruhen, damit jeder morgen früh alles vorbereiten kann und wir dann die Route planen können. Wir brauchen jemanden, der uns den besten Weg dorthin beschreiben kann“ sagte Nataku und fand allgemeine Zustimmung. „Ich kann ja meinen Vater fragen, er hatte den Weg nämlich schon geplant. Vielleicht kann er’s wieder in sein Gedächtnis vorrufen.“ merkte Yukito an und Natakus Nicken deutete ebenfalls seine Zustimmung an. „Na dann, alle zu ihren eigenen Betten, wir werden den Schlaf brauchen.“
Recht hatte er alle Mal, das wussten sie alle, doch als jeder in seinem eigenen Bett lag wusste er, dass niemand so recht seinen Schlaf finden würde. Es lag auch auf der Hand, das bei solch einer Aufregung kein Schlaf gefunden werden kann. Dennoch wälzte Nataku sich etwas in seinem Bett herum, zog sein Kissen über seinen Kopf, drehte sich und wandte sich, aber es half alles nichts. Da hörte er auch schon ein Klopfen, was ihn erst mal aus dem Bett schmiss. Als er sich dann endlich aufgerafft hatte und die Tür öffnete, stand Arashi da und wusste anscheinend nicht so recht, was sie sagen sollte. „Du, macht es dir was aus, wenn ich reinkomme? Ich konnte absolut nicht schlafen, ich bin einfach viel zu aufgeregt…“ stammelte sie vor sich hin und betrachtete ihre Füße ganz genau. Nataku konnte nicht anders als zu grinsen, da er merkte, dass es ihr etwas peinlich war, und bat sie herein.
„Mir geht es da nicht anders. Ich meine, hey, wir werden unsere Stadt für lange Zeit nicht mehr sehen, vielleicht auch nie wieder. Und wir wissen auch nicht, was da auf uns zukommt.“ erklärte er ihr und musste nun selbst grübeln. Es war eine Solch große Veränderung, die da vor der Tür stand, und sie würde morgen mir nichts dir nichts reinplatzen, ob sie wollten oder nicht. Ob ER wollte oder nicht.
Das sah Arashi ihm an und diesmal war sie diejenige, die ihn aufmunterte. In all den Jahren hatte er ihr immer beigestanden, wenn es ihr schlecht ging, und nun wollte sie ihn nicht so nachdenklich sehen. „Du wirst nicht umsonst der Auserwählte sein denke ich. Und ich würde auch nicht mitkommen, wenn ich dir nicht vertrauen würde. Ich werde nicht von deiner Seite weichen und ich will dir auch helfen. Ich bin zwar nicht die beste Kämpferin, auch keine gute Routenplanerin, die alle möglichen Wege kennt und ich werde auch nicht für jedes Problem eine Lösung finden können, aber ich will dir zur Seite stehen, so gut ich kann. Egal was kommt, einverstanden?“ Dabei wuschelte sie ihm kurz durch sein zerzaustes Haar und lächelte ihn an. Sie hatte wirklich großes Vertrauen zu ihm und das wollte sie ihm beweisen.
Nataku war sehr erfreut darüber, dass sie versuchte ihn so aufzuheitern. Dabei wusste er doch, wie unbeholfen sie manchmal sein konnte. Dennoch konnte sie auch sehr schlagfertig sein. „Danke. Ich bin sehr froh, dass du und die anderen euch so entschieden habt. Dabei hatte ich euch nicht mal drum gebeten. Immer wieder stur selbst die Entscheidung fällen, nicht wahr? Das ist so typisch für dich.“ Als er das sagte, schubste er ihren Kopf leicht mit seiner Hand zur Seite, sodass dieser sich nur ein paar Zentimeter bewegte. Daraufhin lies er sich rücklings auf sein Bett fallen und betrachtete die Decke. „Mal sehen wie es wird.“ Sagte er und seufzte kurz, als auch Arashi ihren Kopf über seinen bewegte und grinste. „Ich sagte dir doch, mach dir nicht zu viele Gedanken. Gemeinsam werden wir das alles schon schaffen.“ Sagte sie und lächelte nun wieder.
„Störe ich euch etwa bei eurem Techtelmechtel?“ sagte Yukito, als er durch das Fenster kam. Prompt hatte Nataku einen Schlag von Arashi bekommen, die sich nun hochrot an den Tisch pflanzte. „Keineswegs! Und was platzt du hier so einfach rein?“ fragte sie aufgebracht den Neuankömmling und gestikulierte wild dabei. „Ich konnte einfach nicht schlafen, und da dachte ich, dass ich bei unserem Helden mal vorbeischaue. Anscheinend ist der Auserwählte doch nicht so mächtig.“ Merkte er kichernd an, als er Nataku mit einer roten Wange auf dem Bett sah. „Na das kann ja was werden.“
30.10.06 21:59


Kapitel 12

Erinnerungen

I


„Was war das eigentlich für ein Opa? Sehr seltsam…“ Yukito hatte sich hingesetzt und drehte und wendete das Blatt hin und her, wurde nicht schlauer und ließ ihn dann liegen, woraufhin ein leises Kichern von ihm zu vernehmen war. „Zumindest ist er mir sympathisch.“ Sagte er und grinste weiter. Auch wenn Yukito noch so lustig und albern war, er hatte die Fähigkeit die Gesinnung der Leute auszumachen und wie es schien war der alte Mann in Ordnung. Nataku vertraute ihm vollkommen, denn bis heute hatte sich Yukito in seinen Einschätzungen nie geirrt. Natakus Blick fiel wieder auf das Schwert, das ihm hinterlassen wurde, und nahm es in die Hand um das Pergament zu lösen und zu lesen. Das Schwert sah zwar genau so aus wie Dracon, allerdings ging etwas anderes von ihm aus. Es war durchaus leicht zu führen, lag mindestens genau so gut in der Hand wie Dracon und war gut geschmiedet. Langsam rollte er das Pergament von der Klinge, strich es vor sich auf dem Boden glatt und fing an laut zu lesen, da er den anderen den Inhalt nicht vorenthalten wollte, waren sie doch mittlerweile seine Familie geworden.

>>Nataku,


Es sind jetzt einige Jahre vergangen, seitdem wir dich alleine auf dieser Welt gelassen haben. Ich bin mir sicher, dass deine Freunde sich um dich versammelt haben und mitlesen oder dir zuhören. Das ist auch gut so, denn ihr seid mehr als nur Freunde und ihr sollt alle den Inhalt dieses Briefes erfahren.
Unser Fortgehen war plötzlich und es war bestimmt nicht einfach für dich, aber es musste sein, denn es war unsere Bestimmung. Wir wussten sogar, was auf uns zukam, aber das Schicksal kann nun mal nicht von jedem so einfach gelenkt werden.
Ich hoffe, du kannst uns verzeihen. Dein Vater und ich wollten dich nicht im Stich lassen, allein mit solch einer Bürde, aber es wurde uns verwährt. Bitte verzeih uns und merke dir, dass es nicht nur diese eine Welt gibt. Wir mögen nicht in deiner Nähe sein, aber das kannst du ändern.
Da du nun diesen Brief in deinen Händen hältst bedeutet dies, dass du den Weisen schon getroffen hast und auch Kuma nun an deiner Seite ist. <<

Nataku sah sich um und bemerkte, dass der Hund immer noch da war und nun an seiner Seite saß und ihn mit einem freundlichen Ausdruck ansah.

>> Wenn er auf den Vorderbeinen gehen kann, dann ist er es<<

Nataku fragte sich in diesem Moment nur noch, warum sie ihn Kuma genannt hatten und warum dieser Hund gerade hier war.

>>Kuma ist ein alter Freund unserer Familie. Du hast ihn bisher nie gesehen, zumindest nicht bewusst, aber er ist schon seit einigen Hundert Jahren ein Begleiter unserer Familie. Er ist stets in der Näher der Familienmitglieder, und du, Nataku, bist der jüngste Verbliebene aus unseren Reihen. Frag dich nicht warum Kuma auf den Vorderbeinen geht. Er tut es als kleine Aufheiterung der Familienmitglieder des selben Blutes. Ich nehme an der alte Mann hat dies als Gelegenheit zum verschwinden genutzt. Er tut es schon seit jeher.
Auch wenn er nicht so aussieht ist Kuma ein guter Beschützer und er wird nicht nur dir, sondern auch deinen Freunden beistehen.
Das Schwert, dass wir die vermacht haben, ist der Zwilling deines anderen Schwertes. Getrennt sind sie nichts weiter als normale Schwerter, jedoch sind sie erst ein ganzes, wenn beide Schwerter von einer Person unseren Blutes geführt werden. Nataku, du weißt wahrscheinlich schon vom alten Mann, dass ich ein Drachenmensch bin und so wirst du auch erkennen, dass ein Teil meines Blutes auch in dir fließt. Du musst erlernen beide Schwerter zugleich zu führen, dann werden sie dir eine große Hilfe sein.
Du hast ihn auch schon sicher gesehen, oder, Nataku? Ihn, der in dir ruht und nach all der Zeit erwacht? Ich habe ihn damals gefürchtet, doch fürchte du dich nicht vor ihm, denn ihr gehört zusammen. Du trägst den Namen und die Bürde des Auserwählten. Ich war es nicht, die dir diese Last aufschulterte und ich wollte es auch nicht, aber ich habe Vertrauen in dich und ich glaube daran, dass du wohl der Einzige sein kannst, der diese Bürde tragen kann.
Als letzten Hinweis in diesem Brief lasse ich dich dies wissen: Die Schwerter und „Er“ stehen im direkten Zusammenhang. Denke darüber nach und nutze die Erkenntnis.

In der „Stadt der Statuen“ wirst du erneut einen Brief von mir erhalten.
Vertraue und folge dem Weisen bis dahin und zweifle nicht. Es ist schwerer es zu tun als es zu sagen, aber ich kann dir leider nicht alles in diesem Brief erklären.

Wir wachen noch immer über dich.

Deine Eltern

Rei & Kazuki <<

Ein kurzes Bellen war zu vernehmen und Kuma machte nun vor Nataku platz, der das Pergament nun wieder aufgerollt hatte und nun in die Augen des Hundes sah. Was ihn noch alles erwarten würde, das hätte er sich nie gedacht und schon garnicht erwartet.
11.6.06 21:58


Kapitel 11

Leben

I


Neun Monate trug Rei nun ihr Kind in ihrem Bauch und der Tag war gekommen, an dem es zur Welt kommen sollte. Verschwitzt und mit vor Schmerz verzerrtem Gesicht lag sie in den Wehen. Kazuki stand ihr zur Seite und war zwischen Freude und Mitleid hin und hergerissen. Einerseits wurde er bald Vater, andererseits litt seine Frau deswegen Schmerzen. Doch Rei hielt durch und das Kind, ein Junge, kam gesund zur Welt. Es weinte nicht, es schrie nicht, es sah nur seine Eltern abwechselnd an. Kazuki war außer sich vor Freude, was Rei zum Lächeln brachte, doch wollte sie noch etwas erledigen, musste es. Das Kind hatte nur vor sich hingemurmelt. „Kazuki, könntest du mit den anderen bitte kurz rausgehen?“ bat Rei ihren Mann. „Aber..“ „Nur für einen Moment, bitte.“ Unterbrach Rei ihn wieder und dieser wollte der neuen Mutter den Gefallen tun. So war Rei allein mit ihrem Sohn in dem Raum, während Kazuki immer noch nicht fassen konnte, dass er Vater geworden war und dachte nach welchen Namen sie ihrem Sohn geben konnten. Rei sah ihren Sohn an, der nur zwischendurch Interesse zeigte und sich neugierig umsah. „Lass mich in dich hinein sehen, mein Sohn“, sprach sie, legte Zeige- und Mittelfinger zwischen seine Augenbrauen und fuhr bis zu seinem Bauchnabel und auf einmal umgab sie weißes Licht. Sie sah sich um. Sie lag nicht mehr in ihrem Bett, sondern stand bekleidet auf einer grünen Wiese unter einem klaren blauen Himmel. Weit und breit konnte sie nichts anderes sehen. „So sieht also eine reine Seele aus.“ sagte sie zu sich selbst. Sie tat einige Schritte, genoss die Stille und ließ ihre Füße von Grass streicheln. Doch in der vermeintlichen Leere erblickte sie eine Tür, die lose auf der Wiese stand. Was das zu bedeuten hatte wusste sie nicht. Sie hatte noch nie eine Tür in irgendeiner von ihr bewanderten Seele gesehen. Langsam ging Rei auf die Tür zu und umfasste den Türknauf. „Kalt.“ War ihr einziger Gedanke und mit einem kaum vernehmbaren Knarren öffnete sie die Tür und trat ein.
26.11.05 22:48


II

Der Ort, den sie betreten hatte, ließ nichts von der vorigen Ruhe erahnen. Vor ihr lag ein See, hinter dem sich Wälder und Gebirge erstreckten. Der Himmel war tiefblau gefärbt und bewölkt. Ein roter Mond warf seinen Schein aufs Wasser und erst dann erkannte sie, was auch ihr Sohn eines Tages erkennen würde. Eine Gestalt lugte aus dem Wasser hervor und kam nach und nach vollkommen zum Vorschein. Was für eine Gestalt es war erkannte Rei sofort, war sie doch eine von ihnen. Doch was suchte sie hier und warum gab es diesen zusätzlichen Bereich? Langsam fasste sie sich wieder und stellte ihre Fragen. „Sag mir, was hat ein Drachenmensch in der Seele eines Neugeborenen zu suchen? Bist du etwa hier um diesen Körper zu übernehmen?“ fragte sie. Erst herrschte Stille, doch dann hallte das Lachen der Gestalt über den See und ließ Rei erstarren. Dieses Lachen, nein, diese Stimme jagte ihr solche Angst ein, ließ sie zittern, sodass sie sich nicht bewegen konnte. Nachdem das Lachen verhallt war fing die Gestalt an zu reden. „Dein Sohn beherbergt mich und ich beherberge ihn. Ich bin kein Eindringling. Dein Sohn war es, der mich erweckte, mich zu sich rief. Seit Äonen ruhte ich, doch wurde ich geweckt, da dein Sohn es spürte.“ „Was soll er gespürt haben?“ fragte Rei verängstigt, kaum in der Lage richtig zu reden. Wieder lachte die Gestalt. „Dass bald der Kampf um die Zeit entbrennen wird.“ Sagte er und sah sie durchdringend an. Reis Herz setzte für einen Moment aus und nun wusste sie was vor sich ging. „Die Prophezeiung nimmt ihren Lauf…“ flüsterte sie, kaum wagend es auszusprechen. Sie konnte sehen, dass sich das Gesicht der Gestalt zu einem furchterregenden Grinsen verzog. Langsam begann diese wieder im See zu verschwinden, doch sprach sie dabei noch ihre letzten Worte. „Denke daran; was ich bin ist auch dein Sohn und was dein Sohn ist bin auch ich, vergiss das nicht. Und nun geh, sorge dich um deinen Sohn! Ich werde bis zu jener Zeit warten.“ Rei nickte. Angstschweiß benetzte ihren Körper. Ohne nachzudenken befolgte sie seine Worte und ging rückwärts zur Tür hinaus und sah noch den Kopf des Wesens im Wasser verschwinden, als sich die Tür schloss. Schriftzeichen erschienen auf der Tür. Rei las sie. „Wird Zerstörung oder Frieden herrschen. Der Krieg wird enden, ganz gewiss…“ Als sie die Worte gelesen hatte, versiegelten Schriftzeichen in Form von Ketten die Türe. „Die Prophezeiung ist das Siegel dieses Ortes.“ Murmelte sie. Rei war erschöpft, hatte sie doch solch Unerwartetes überwinden müssen. So schloss sie ihre Augen und als sie sie öffnete sah sie ihren besorgten Mann, der ihre Hand hielt. „Rei, hast du etwa…?“ „Ja“ antwortete sie ihm. Er war der einzige gewesen, dem sie ihr Geheimnis anvertraut hatte. Auch wenn er ein Mensch war, ihm konnte sie vertrauen. „Kazuki, die Prophezeiung nimmt ihren Lauf.“, erklärte sie ihrem Mann. Dieser sah sie mit einem verängstigten Blick an. „Hast du das in ihm gesehen?“ fragte er sie und sie nickte. Sie erzählte ihm alles und danach schwiegen beide, bis sich Kazuki wieder zu Wort meldete. „Also steht der Name schon fest…“ stellte er fest, sah zu seiner Frau und nickte. Rei verstand ihn. So schrieb sie mit ihrem Daumen auf die Stirn ihres Sohnes die Schriftzeichen seines Namens. Die Schriftzeichen, die Nataku bedeuteten.
26.11.05 22:54


III

Wie in Trance strich Nataku die Schriftzeichen seines eigenen Namens auf seiner Stirn nach und konnte sie spüren, die Wärme, die von der Schrift seiner Mutter ausging. Der Weise beobachtete dies mit einem leichten Lächeln und wusste nicht genau, wie Nataku zu seinem Ursprung stehen würde. „Woher weißt du all das, alter Mann? Sagtest du nicht, dass mein Vater der einzige sei, der das Geheimnis meiner Mutter teilte?“ fragte Nataku mit einem nichts sagenden Gesichtsausdruck. Der Weise ließ sich in seinem Lächeln nicht beirren und sah die Gestirne an. „Ein Mann wie ich, der umherreist und kein gewöhnliches Leben führt, kann vieles wissen. Jedoch würden die Geheimnisse eines ehrlichen Menschen für mich verschlossen bleiben, es sei denn, man erzählt sie mir.“ Nataku stutzte leicht. „Hat mein Vater etwa..?“ Und noch bevor er diese Worte ganz aussprechen konnte, lachte der alte Mann kurz und laut auf. „Ich sehe doch, dass du selbst deinem Vater solch einen Verrat nicht zutrauen würdest. Es war deine Mutter. Sie erzählte es mir gleich in den nächsten Stunden nach deiner Geburt. Sie rief mich herbei und ich folgte ihrem Ruf.“
Der Weise griff wieder in seiner Tasche und suchte etwas, wobei er murmelte. „Ich hab es doch dabei… ah, da ist es ja!“ Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck zog er seine Hand wieder aus der Tasche und umfasste einen Stein. Er reichte ihn Nataku, welcher den Stein annahm und nicht verstand. „Es ist das letzte Erbe deiner Eltern.“ Sagte der Weise, beugte sich dabei nach vorne und schrieb mit einem Finger das Wort „Frei“ auf den Stein, woraufhin dieser etwas summte und danach, zu Natakus Erstaunen, sich entfaltete. Er wusste nicht was er davon halten sollte und beobachtete dieses kleine Ereignis ohne Worte. Der Stein gab seine wahre Form preis und was Nataku sah wollte er nicht glauben, konnte es nicht. Es war ein Schwert, ein Schwert, das ihm sogar sehr bekannt vorkam. Es war das Ebenbild Drakons. Nur war dieses Schwert glänzend und die Klinge schien gerade erst aus der Schmiede zu kommen. Und um diese Klinge war ein Pergament gewickelt, ein Brief, auf dem es hieß „für Nataku“.
Nataku wusste nicht, wie er dies verstehen sollte und sah den alten Mann nur fragend an und ließ den einzigen Gedanken aus seinem Mund kommen, den er hatte. „ Wer bist du, alter Mann?“ Dieser lächelte wieder nur leicht und verlieh sich selbst somit eine gewisse Ruhe und Freundlichkeit. „Ich… bin der Bote, der Jahrtausende lang warten musste.“
9.6.06 22:31


IV

Nataku wollte weiterfragen, fragen, warum ein zweites Schwert da war und woher der Weise seine Eltern kannte, aber er konnte es nicht, da der Weise sich leicht zur Seite drehte und dann laut, aber ruhig, anfing zu reden. „Ihr könnt euch ruhig zu uns gesellen, schließlich habt ihr auch eine Rolle in diesem Stück zu vertreten.“ Sagte er wieder mit einem Lächeln und Natakus Freunde waren erst überrascht und sagten nichts, bis Arashi sich als erste wieder zu Wort meldete und dies auch nicht sehr freundlich. „Yukito! Wegen dir sind wir aufgeflogen!!!“ schrie sie ihn an und verpasste ihm einen Klapps auf den Hinterkopf, woraufhin dieser Hilfe suchend zu Nataku rannte und bei ihm Schutz suchte. „Habt erbarmen, Göttin des Zorns“ flehte Yukito mit einem Grinsen Arashi an und setzte sich neben Nataku hin. Wie es schien war er der einzige, der ohne weiteres rauskam, denn die anderen ließen sich Zeit, vor allem Himitsu, der sich gut versteckt hatte und immer noch nicht fassen konnte, dass er entdeckt wurde. So kam es, dass er als letzter zur Mitte schritt und sich niederließ.
„Nun, da wir alle hier beisammen sind, können wir offen reden.“ Sprach der Weise. „Was Nataku bevorsteht, das steht auch euch bevor. Ihr habt euch mit ihm angefreundet, weil ihr gut auskommt, miteinander lacht und miteinander weint. Ihr habt ein Band zwischen euch errichtet, das große Lasten tragen kann, und nun wird dies gefordert. Ihr seid die Mitstreiter eures Freundes auf einer weiten Reise, die ihren Ursprung schon vor Tausenden von Jahren hat. Würdet ihr ihm zur Seite stehen, ohne zu Wissen was euch erwartet?“ fragte der Weise offen und wartete auf Antworten, die ihn in seinem Glauben festigen könnten. Und so war, zur Überraschung der Freunde, Himitsu der erste, der sich zu Wort meldete. „Ich würde ihm beistehen, was es auch sei, was auch auf uns zukäme.“ Als er diese Worte sagte ließ er ein Lächeln erblicken, dass die Wahrheit dieser Aussage bestätigte und von Treue zeugte. Nataku lächelte ebenfalls, da er froh war, dass Himitsu an seiner Seite stehen würde. Und ohne diesen Gedanken zu Ende gedacht zu haben stimmten auch die anderen mit ein und natürlich war Yukito derjenige, der es nicht lassen konnte sich ein wenig an Nataku auszulassen woraufhin auch schon Sakura sich an ihn klammerte und der unschuldige Nataku von Arashi einen gnadenlosen Schlag auf den Kopf bekam. Dieses Bild war dem Alten mehr als genügend um seine Zweifel aus der Welt zu räumen und er stimmte in das Gelächter mit ein. „Ich bot euch ein offenes Gespräch an, aber es wird nicht von langer Dauer sein, zumindest nicht Heute. Seid morgen am Mittag außerhalb des nördlichen Stadttores und wartet auf mich, wenn ihr denn alle bereit seid. Bis dahin solltet ihr euch auf eine Reise vorbereiten, die nicht von gewöhnlicher Länge sein wird. Nehmt euch des Briefes von Rei an, er betrifft auch deine Freunde, Nataku.“ Sagte der Weise und nickte freundlich. Als er sah, das dieser gerade eine Frage stellen Worte, brüllte er los. „Seht doch! Ein Hund, der auf den Vorderbeinen geht!“ Dabei wies der Weise mit einem Zeigefinger hinter die kleine Gruppe und als diese sich umdrehte sahen sie wirklich einen Hund, der auf den Vorderbeinen ging, allerdings sehr unbeholfen. Es war der selbe Hund, den Nataku schon während des Wartens auf den Weisen hier gesehen hatte und als ihm dies klar wurde drehte er sich wieder zum Weisen, dessen Platz nun leer war bis auf ein Blatt, auf dem stand „Vergesst nicht zu lachen, es hilft“.
11.6.06 19:10


Aufgemerkt!

Momentan reihe ich die neuen Eintr?ge nicht hinten an, so wie ich's getan habe. Jetzt sind die neuesten Eintr?ge auf der ersten Seite, also so wie ich sie einfach hochlade. Ab Abschnitt 4 (also auch dieser Abschnitt) sind die neuen Abschnitte auf der ersten Seite zu finden.
18.8.05 20:00


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