hier werde ich stück für stück meine story hochladen, an der ich schon seit einiger zeit arbeite. am besten fangt ihr damit an den prolog zu lesen ^^
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Kapitel 11

Leben

I


Neun Monate trug Rei nun ihr Kind in ihrem Bauch und der Tag war gekommen, an dem es zur Welt kommen sollte. Verschwitzt und mit vor Schmerz verzerrtem Gesicht lag sie in den Wehen. Kazuki stand ihr zur Seite und war zwischen Freude und Mitleid hin und hergerissen. Einerseits wurde er bald Vater, andererseits litt seine Frau deswegen Schmerzen. Doch Rei hielt durch und das Kind, ein Junge, kam gesund zur Welt. Es weinte nicht, es schrie nicht, es sah nur seine Eltern abwechselnd an. Kazuki war außer sich vor Freude, was Rei zum Lächeln brachte, doch wollte sie noch etwas erledigen, musste es. Das Kind hatte nur vor sich hingemurmelt. „Kazuki, könntest du mit den anderen bitte kurz rausgehen?“ bat Rei ihren Mann. „Aber..“ „Nur für einen Moment, bitte.“ Unterbrach Rei ihn wieder und dieser wollte der neuen Mutter den Gefallen tun. So war Rei allein mit ihrem Sohn in dem Raum, während Kazuki immer noch nicht fassen konnte, dass er Vater geworden war und dachte nach welchen Namen sie ihrem Sohn geben konnten. Rei sah ihren Sohn an, der nur zwischendurch Interesse zeigte und sich neugierig umsah. „Lass mich in dich hinein sehen, mein Sohn“, sprach sie, legte Zeige- und Mittelfinger zwischen seine Augenbrauen und fuhr bis zu seinem Bauchnabel und auf einmal umgab sie weißes Licht. Sie sah sich um. Sie lag nicht mehr in ihrem Bett, sondern stand bekleidet auf einer grünen Wiese unter einem klaren blauen Himmel. Weit und breit konnte sie nichts anderes sehen. „So sieht also eine reine Seele aus.“ sagte sie zu sich selbst. Sie tat einige Schritte, genoss die Stille und ließ ihre Füße von Grass streicheln. Doch in der vermeintlichen Leere erblickte sie eine Tür, die lose auf der Wiese stand. Was das zu bedeuten hatte wusste sie nicht. Sie hatte noch nie eine Tür in irgendeiner von ihr bewanderten Seele gesehen. Langsam ging Rei auf die Tür zu und umfasste den Türknauf. „Kalt.“ War ihr einziger Gedanke und mit einem kaum vernehmbaren Knarren öffnete sie die Tür und trat ein.
26.11.05 22:48
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jin / Website (9.6.06 21:11)
wäre besser hier neues kapitel anzufangen weil es nit auf der gleichen erzählebene ist, zumal man erst dacht erst gehörte noch dazu, zur erzählung des alten...gehört ja eigentlich auch, aber anderer erzählstil hier

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