hier werde ich stück für stück meine story hochladen, an der ich schon seit einiger zeit arbeite. am besten fangt ihr damit an den prolog zu lesen ^^
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II

Der Ort, den sie betreten hatte, ließ nichts von der vorigen Ruhe erahnen. Vor ihr lag ein See, hinter dem sich Wälder und Gebirge erstreckten. Der Himmel war tiefblau gefärbt und bewölkt. Ein roter Mond warf seinen Schein aufs Wasser und erst dann erkannte sie, was auch ihr Sohn eines Tages erkennen würde. Eine Gestalt lugte aus dem Wasser hervor und kam nach und nach vollkommen zum Vorschein. Was für eine Gestalt es war erkannte Rei sofort, war sie doch eine von ihnen. Doch was suchte sie hier und warum gab es diesen zusätzlichen Bereich? Langsam fasste sie sich wieder und stellte ihre Fragen. „Sag mir, was hat ein Drachenmensch in der Seele eines Neugeborenen zu suchen? Bist du etwa hier um diesen Körper zu übernehmen?“ fragte sie. Erst herrschte Stille, doch dann hallte das Lachen der Gestalt über den See und ließ Rei erstarren. Dieses Lachen, nein, diese Stimme jagte ihr solche Angst ein, ließ sie zittern, sodass sie sich nicht bewegen konnte. Nachdem das Lachen verhallt war fing die Gestalt an zu reden. „Dein Sohn beherbergt mich und ich beherberge ihn. Ich bin kein Eindringling. Dein Sohn war es, der mich erweckte, mich zu sich rief. Seit Äonen ruhte ich, doch wurde ich geweckt, da dein Sohn es spürte.“ „Was soll er gespürt haben?“ fragte Rei verängstigt, kaum in der Lage richtig zu reden. Wieder lachte die Gestalt. „Dass bald der Kampf um die Zeit entbrennen wird.“ Sagte er und sah sie durchdringend an. Reis Herz setzte für einen Moment aus und nun wusste sie was vor sich ging. „Die Prophezeiung nimmt ihren Lauf…“ flüsterte sie, kaum wagend es auszusprechen. Sie konnte sehen, dass sich das Gesicht der Gestalt zu einem furchterregenden Grinsen verzog. Langsam begann diese wieder im See zu verschwinden, doch sprach sie dabei noch ihre letzten Worte. „Denke daran; was ich bin ist auch dein Sohn und was dein Sohn ist bin auch ich, vergiss das nicht. Und nun geh, sorge dich um deinen Sohn! Ich werde bis zu jener Zeit warten.“ Rei nickte. Angstschweiß benetzte ihren Körper. Ohne nachzudenken befolgte sie seine Worte und ging rückwärts zur Tür hinaus und sah noch den Kopf des Wesens im Wasser verschwinden, als sich die Tür schloss. Schriftzeichen erschienen auf der Tür. Rei las sie. „Wird Zerstörung oder Frieden herrschen. Der Krieg wird enden, ganz gewiss…“ Als sie die Worte gelesen hatte, versiegelten Schriftzeichen in Form von Ketten die Türe. „Die Prophezeiung ist das Siegel dieses Ortes.“ Murmelte sie. Rei war erschöpft, hatte sie doch solch Unerwartetes überwinden müssen. So schloss sie ihre Augen und als sie sie öffnete sah sie ihren besorgten Mann, der ihre Hand hielt. „Rei, hast du etwa…?“ „Ja“ antwortete sie ihm. Er war der einzige gewesen, dem sie ihr Geheimnis anvertraut hatte. Auch wenn er ein Mensch war, ihm konnte sie vertrauen. „Kazuki, die Prophezeiung nimmt ihren Lauf.“, erklärte sie ihrem Mann. Dieser sah sie mit einem verängstigten Blick an. „Hast du das in ihm gesehen?“ fragte er sie und sie nickte. Sie erzählte ihm alles und danach schwiegen beide, bis sich Kazuki wieder zu Wort meldete. „Also steht der Name schon fest…“ stellte er fest, sah zu seiner Frau und nickte. Rei verstand ihn. So schrieb sie mit ihrem Daumen auf die Stirn ihres Sohnes die Schriftzeichen seines Namens. Die Schriftzeichen, die Nataku bedeuteten.
26.11.05 22:54
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jin / Website (9.6.06 21:14)
gute erzählter abschnitt ^^
sehr spannend

alors...weißt nit, hatteste des aussehen des wesen i-wo schon erwähnt? oO

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