hier werde ich stück für stück meine story hochladen, an der ich schon seit einiger zeit arbeite. am besten fangt ihr damit an den prolog zu lesen ^^
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Kapitel 12

Kapitel 12

Erinnerungen

I


„Was war das eigentlich für ein Opa? Sehr seltsam…“ Yukito hatte sich hingesetzt und drehte und wendete das Blatt hin und her, wurde nicht schlauer und ließ ihn dann liegen, woraufhin ein leises Kichern von ihm zu vernehmen war. „Zumindest ist er mir sympathisch.“ Sagte er und grinste weiter. Auch wenn Yukito noch so lustig und albern war, er hatte die Fähigkeit die Gesinnung der Leute auszumachen und wie es schien war der alte Mann in Ordnung. Nataku vertraute ihm vollkommen, denn bis heute hatte sich Yukito in seinen Einschätzungen nie geirrt. Natakus Blick fiel wieder auf das Schwert, das ihm hinterlassen wurde, und nahm es in die Hand um das Pergament zu lösen und zu lesen. Das Schwert sah zwar genau so aus wie Dracon, allerdings ging etwas anderes von ihm aus. Es war durchaus leicht zu führen, lag mindestens genau so gut in der Hand wie Dracon und war gut geschmiedet. Langsam rollte er das Pergament von der Klinge, strich es vor sich auf dem Boden glatt und fing an laut zu lesen, da er den anderen den Inhalt nicht vorenthalten wollte, waren sie doch mittlerweile seine Familie geworden.

>>Nataku,


Es sind jetzt einige Jahre vergangen, seitdem wir dich alleine auf dieser Welt gelassen haben. Ich bin mir sicher, dass deine Freunde sich um dich versammelt haben und mitlesen oder dir zuhören. Das ist auch gut so, denn ihr seid mehr als nur Freunde und ihr sollt alle den Inhalt dieses Briefes erfahren.
Unser Fortgehen war plötzlich und es war bestimmt nicht einfach für dich, aber es musste sein, denn es war unsere Bestimmung. Wir wussten sogar, was auf uns zukam, aber das Schicksal kann nun mal nicht von jedem so einfach gelenkt werden.
Ich hoffe, du kannst uns verzeihen. Dein Vater und ich wollten dich nicht im Stich lassen, allein mit solch einer Bürde, aber es wurde uns verwährt. Bitte verzeih uns und merke dir, dass es nicht nur diese eine Welt gibt. Wir mögen nicht in deiner Nähe sein, aber das kannst du ändern.
Da du nun diesen Brief in deinen Händen hältst bedeutet dies, dass du den Weisen schon getroffen hast und auch Kuma nun an deiner Seite ist. <<

Nataku sah sich um und bemerkte, dass der Hund immer noch da war und nun an seiner Seite saß und ihn mit einem freundlichen Ausdruck ansah.

>> Wenn er auf den Vorderbeinen gehen kann, dann ist er es<<

Nataku fragte sich in diesem Moment nur noch, warum sie ihn Kuma genannt hatten und warum dieser Hund gerade hier war.

>>Kuma ist ein alter Freund unserer Familie. Du hast ihn bisher nie gesehen, zumindest nicht bewusst, aber er ist schon seit einigen Hundert Jahren ein Begleiter unserer Familie. Er ist stets in der Näher der Familienmitglieder, und du, Nataku, bist der jüngste Verbliebene aus unseren Reihen. Frag dich nicht warum Kuma auf den Vorderbeinen geht. Er tut es als kleine Aufheiterung der Familienmitglieder des selben Blutes. Ich nehme an der alte Mann hat dies als Gelegenheit zum verschwinden genutzt. Er tut es schon seit jeher.
Auch wenn er nicht so aussieht ist Kuma ein guter Beschützer und er wird nicht nur dir, sondern auch deinen Freunden beistehen.
Das Schwert, dass wir die vermacht haben, ist der Zwilling deines anderen Schwertes. Getrennt sind sie nichts weiter als normale Schwerter, jedoch sind sie erst ein ganzes, wenn beide Schwerter von einer Person unseren Blutes geführt werden. Nataku, du weißt wahrscheinlich schon vom alten Mann, dass ich ein Drachenmensch bin und so wirst du auch erkennen, dass ein Teil meines Blutes auch in dir fließt. Du musst erlernen beide Schwerter zugleich zu führen, dann werden sie dir eine große Hilfe sein.
Du hast ihn auch schon sicher gesehen, oder, Nataku? Ihn, der in dir ruht und nach all der Zeit erwacht? Ich habe ihn damals gefürchtet, doch fürchte du dich nicht vor ihm, denn ihr gehört zusammen. Du trägst den Namen und die Bürde des Auserwählten. Ich war es nicht, die dir diese Last aufschulterte und ich wollte es auch nicht, aber ich habe Vertrauen in dich und ich glaube daran, dass du wohl der Einzige sein kannst, der diese Bürde tragen kann.
Als letzten Hinweis in diesem Brief lasse ich dich dies wissen: Die Schwerter und „Er“ stehen im direkten Zusammenhang. Denke darüber nach und nutze die Erkenntnis.

In der „Stadt der Statuen“ wirst du erneut einen Brief von mir erhalten.
Vertraue und folge dem Weisen bis dahin und zweifle nicht. Es ist schwerer es zu tun als es zu sagen, aber ich kann dir leider nicht alles in diesem Brief erklären.

Wir wachen noch immer über dich.

Deine Eltern

Rei & Kazuki <<

Ein kurzes Bellen war zu vernehmen und Kuma machte nun vor Nataku platz, der das Pergament nun wieder aufgerollt hatte und nun in die Augen des Hundes sah. Was ihn noch alles erwarten würde, das hätte er sich nie gedacht und schon garnicht erwartet.
11.6.06 21:58





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