hier werde ich stück für stück meine story hochladen, an der ich schon seit einiger zeit arbeite. am besten fangt ihr damit an den prolog zu lesen ^^
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Kapitel 13

I

„Also…“ setzte Nataku an und seufzte, da er nicht wusste was er an seine Freunde richten sollte. Immerhin erfuhren sie gerade, dass er nicht nur von einer für schon ausgestorben gehaltene Rasse stammt, sondern auch, dass er anscheinend eine sehr wichtige Rolle in der Prophezeiung spielt, die jedem von ihnen als spannende Geschichte erzählt wurde. „Geschichte“, so konnte man diese Erzählung nun nicht mehr nennen, zumindest Nataku konnte es nicht. All die anderen Menschen Korikos hatten natürlich noch die Vorstellung einer ausgemalten Fantasiewelt, die allein der Unterhaltung diente. Nataku dachte weder über das Ausmaß seiner Reise oder der Aufgaben, die er zu bewältigen hatte, nach, sondern über seine Freunde, die wohl oder übel mitgerissen werden würden. Und was würden sie denn dazu sagen, ihre Stadt zu verlassen, um einem Waisen ins Ungewisse zu folgen? Solche Gedanken brachten seinen Schädel zum pochen, was er durch ein erneutes Seufzen mildern wollte.
Ohne dass er erneut etwas sagen konnte stand Himitsu auf und strich sich kurz durch die Haare. Er betrachtete den Mond, der sich zu seiner vollen Höhe erklommen hatte, und dachte darüber nach wie lange sie hier wohl schon saßen. „Wir waren lange nicht mehr bei mir und ich finde, dass es langsam kühl wird.“ Mit diesen Worten reichte er Nataku die Hand um ihm aufzuhelfen. Seinen Blick hatte er zur Seite gerichtet und tat dabei so, als ob er noch nie einen Baum gesehen hätte. Nataku sah ihn an, ließ ein leichtes Lächeln blicken, das Arashi sehr gut deuten konnte. Er war Himitsu sehr dankbar, dass er ihm sowohl wörtlich, als auch im übertragenen Sinne, auf die Beine half. Sie stand auf, gab nichts von sich als ein Lächeln und eine Träne, die sie wegwischte, bevor jemand es sehen konnte, und folgte langsam der Gruppe, die nun zum letzten Gespräch in dieser Stadt schritt.
30.10.06 18:06


II

Die Stadt lag immer noch in der Stille, hier und da konnte man einige Lichter noch brennen sehen und einige Gesprächsfetzen auffangen, die um Arbeit, Freizeit, private und sonstige Probleme gingen. Warum auch nicht? Dass diese Gruppe nun eine große Änderung erlebte musste nicht heißen, dass die Stadt und ihre Bewohner nun alle eine Veränderung erleben müssten. Irgendwie besänftigte dies Nataku. Zu wissen, dass es zumindest vorerst für die meisten Menschen gleich bleiben würde bedeutete ihm viel.
Yukito hatte ungewöhnlicher Weise auf dem ganzen Weg nichts von sich gegeben, was aber nicht hieß, dass er ruhig war. Er hatte sich schon mit Kuma angefreundet und trottete mit ihm gleichzeitig auf den Armen. Arashi ging neben Nataku her und sah sich nur den Mond an, ebenfalls im Schweigen. Sakura war auf der anderen Seite von Nataku und tat es Arashi gleich, nur betrachtete sie gelegentlich noch die Lichter, die in den Häusern brannten. Himitsu trabte voran, führte die Gruppe zu seiner Bleibe und starrte nur auf die nächsten Steine, die seinen Füßen im Weg standen.
Wahrhaftig waren sie schon seit einem Jahr oder sogar mehr nicht mehr bei Himitsu gewesen. Er mochte es nicht bei sich zu sein. Insgeheim hatte er einmal Nataku erzählt, dass ihn sein Haus an Einsamkeit erinnert. Natürlich hatte er das nicht einfach so getan, Nataku interpretierte nur alles Weitere aus Himitsus Aussagen. Genau deswegen wusste er dieses Angebot an diesem Abend zu schätzen.
Als sie endlich da waren öffnete Himitsu dir Tür und zündete eine der nächstgelegenen Fackeln an, die den Raum in sanftes Licht hüllten, und entfachte das Feuer im Kamin, in den er vorher etwas Holz legte. Aus einem riesigen Fass schöpfte er Wasser das er in eine Kanne gab, fügte noch einige Teeblätter hinzu und hing es über das kleine Feuer, das nun friedlich vor sich hinknisterte. Derweil hatten die anderen sich jeweils einen Platz um einen Tisch ergattert und setzten sich hin, ohne etwas zu sagen.
Als nun endlich Himitsu sich hingesetzt hatte wollte Nataku irgendwie anfangen die ganze Sache zu besprechen, aber dazu gab man ihm keine Gelegenheit. „Der Tee wird gleich fertig sein, aber unsere Angelegenheit kann schon mal besprochen werden, auch ohne Tee denke ich.“ sagte Himitsu und warf darauf hin schon die Frage in die Runde. „Was haltet ihr denn von der ganzen Sache?“
Einer durchaus karge Frage, die doch alles formulierte. Himitsu wollte erst, dass sie alle eine Meinung abgaben, denn er kannte Nataku. Der hätte keinen passenden Ansatz gefunden um alles zu besprechen und da sowieso jeder wusste, worum es geht, wollte er so alles ins rollen bringen.
„Naja, ich will nicht sagen, dass ich wusste, dass Nataku etwas „anders“ ist, aber jetzt wo ich es weiß, macht es mir auch nichts aus.“ Während Arashi dies sagte, spielte sie erst einmal ein ihren Fingern rum und hob danach den Blick mit einem Lächeln. „Allerdings ist das doch irgendwie egal, oder? Bisher hat er mein Essen nicht verschmäht, also kann ich ihn dulden. Da ist es mir egal, ob er manchmal etwas kindlich und albern ist. Musst ja nicht immer beweisen, dass du stark bist, eh?“ dabei schlug sie ihm leicht gegen die Schulter, da sie neben ihm saß, streckte ihm die Zunge raus und ließ ihre Hand dort ruhen. „ Wir wissen worum es geht. Die Märchenstunde des Abends hat uns aufgeklärt und auch wenn wir nicht alles wissen, will ich zumindest dafür sorgen, dass Nataku mir nicht verhungert. Ich bin dabei.“ Mit diesen Worten und dem nicht verblassenden Lächeln war die Sache für sie beschlossen und Nataku hatte natürlich Einwände, aber wie schon so oft an diesem Tag konnte er wieder nichts sagen, da Yukito nun auf den Tisch schlug und anfing zu reden. „Ich bin fasziniert von diesem Hund!“ Und als er das sagte sprang ihm schon Kuma auf den Schoß, auch wenn er nicht gerade klein war, und brachte Yukito leicht zum Schnaufen. „Allein schon wegen dem kann ich doch nicht hier bleiben! Und erst recht wegen dir!“ Dabei zeigte er auf Nataku. „Was soll ich denn machen, wenn ich keinen Trinkkumpanen mehr habe? Mit wem soll ich dann lachend auf dem Tisch tanzen?“ Yukito klang geradezu empört als er den Gedanken des Verbleibens bedachte. „Ich lass dich nicht so schnell allein, und ich glaub ein paar Leute kannst du sehr gut an deiner Seite gebrauchen. Ich will dir unter die Arme greifen, wenn du mal betrunken vom Tisch fällst.“ So schloss auch er mit einem Grinsen ab und sah Nataku an. Diese hätte natürlich wieder was sagen wollen, aber da fiel ihm schon Sakura um den Hals, die sich von ihrem Platz erhoben hatte. „Natakuuuuuuu, du kannst mich doch nicht einfach so im Stich lassen! Ich folge dir, soweit ich kann und es geht.“ Dann lockerte sie ihren Griff sanft. „Ich will dich auf der Reise nicht allein lassen, egal wohin es geht. Und wenn Arashi mitkommt, dann kann ich erst recht nicht bleiben.“ Schon konnte man die Luft, die zwischen ihr und Arashi lag, mit einem Messer schneiden. Die beiden sahen sich erbost an, verfielen dann aber in ein lachen, als sie den Ausdruck der Angst in Natakus Augen sahen.
Nun hatten alle etwas gesagt, bis auf Himitsu, auf den sich nun auch alle Blicke gerichtet hatten. „Ich weiß nicht was genau auf dich, auf uns zukommen wird, aber ich werde mitkommen. Nur weil du nun weißt, dass du der Auserwählte bist, heißt das noch lange nicht, dass du stärker bist als ich. Ich werde dir kein Training ersparen, damit du das weißt. Und vielleicht erfahre ich ja etwas über mich.“ Er schwieg kurz, sah in das Feuer im Kamin und lauschte dem Knistern. „Ich will wissen, was es mit all dem auf sich hat und ich will meinen Trainingspartner verlieren, ohne ihm endgültig zu beweisen, dass ich besser bin.“ So wandte er langsam den Kopf zu Nataku und ließ ein Grinsen sehen, dass nicht so aufmunternd war wie ein Lächeln, aber Nataku wusste wie er es zu deuten hatte. Er selbst konnte nur noch lächeln. „ich danke euch Leute und so wie ich euch kenne, wird keiner von seiner Entscheidung zurückweichen. Also beginnt hier der Ernst der Lage. Wir fangen nun mit der Planung der bevorstehenden Reise an.“ Nun hatte er wieder sich selbst im Griff, wusste, dass er Freunde hat, die ihn begleiten würden, wusste, dass sie ihn nicht im Stich lassen würden. Und so musste die größte Reise dieser Gruppe, die zu fernen Orten reisen würde, geplant werden. Gemeinsam, das versteht sich von selbst, denn ohne Begleiter ist auch ein Auserwählter nichts anderes als ein normaler Mensch.
30.10.06 18:35


III

Natürlich war in dieser Situation nichts anderes gefragt als diskrete Planung, dennoch waren alle von ihnen neugierig. Neugierig auf die Welt, die sie noch nie außerhalb der Mauern Korikos gesehen hatten. So war dies auch schwer zu unterdrücken, ging es doch erst um die Frage, welche Stadt in dem Brief gemeint war.
„Die Stadt der Statuen… ich glaub ich weiß welche gemeint ist.“ Merkte Yukito an. Alle drehten sich zu ihm um und sahen in fragend an. „Mein Alter hat mir oft von solch einer Stadt erzählt und ich glaube da kommt nur die Stadt Yuna in Frage. Dort sollen die größten Bildhauer, Künstler und Architekten leben. Sie soll eine Hochburg der Baukunst und Bildhauerei sein.“ Das Yukito dies wusste war nicht sehr verwunderlich. Sein Vater hatte ihm von klein auf mit Bildern von Statuen und großen kunstvoll errichteten Bauwerken vertraut gemacht. So kam es, dass Yukito sich für diesen Bereich interessierte, sei es durch das prägnante Auftreten seines Vater oder durch eigenes Interesse. Er zeichnete oft Leute, versuchte sich an kleinen Fantasiegebäuden und wollte dieses Handwerk erlernen. Sein Vater hatte ihm ein zwei Sachen beigebracht, aber ein richtiger Meister seines Faches war er keineswegs. Da schlummerte also ein kleiner Künstler in dem Hofnarren Yukito. „Es liegt nur nahe auf diese Stadt zu schließen, findet ihr nicht? Dort soll auch ein großes Viertel mit Kneipen sein!“ So staunte er über diesen Gedanken und gab erst mal nichts mehr von sich. Die anderen waren nicht geschockt, aber verblüfft. Sie sahen diese künstlerische Seite dieses Jungen nur als kleines Hobby, Zeitvertreib an, aber wussten nicht, dass er das gewusst hätte. „Nun, also scheint es, dass wir nun den Ort, an den wir als erstes müssen, kennen“ sagte Nataku und in ihm stieg leichte Abenteuerlust auf. Der Anfang der Planung ging schnell. „ Die Stadt soll westlich von uns liegen, angeblich 14 Tagesmärsche. Mein Vater hatte immer geplant dorthin zu gehen, aber er kam nie dazu.“ Fügte Yukito nun noch hinzu. „Aber auf dem Weg sollen noch einige Städte sein. Einige von ihnen sollen als Vorstädte dienen, bei denen sich die Außenposten befinden.“ „Also hätten wir auch auf dem Weg gelegentlich ein Dach über unserem Kopf“ schloss Nataku und fand dies sehr gut. Es würde gut tun nach einigen Tagen ein Bett zu haben.
„Ich denke Proviant könnten wir unterwegs finden, allerdings müssten wir schon einiges mitnehmen.“ Warf Arashi ein. Sie war die Köchin unter ihnen. Schon seid Nataku denken konnte hatte sie ihm oft etwas gekocht, anfangs natürlich mehr schlecht als recht, aber er hatte sich immer über die Geste gefreut. Sie lernte schnell und konnte schon recht bald gut kochen, was natürlich auch Natakus Gaumen freute. Immer wieder probierte sie neue Sachen aus, kombinierte dies mit dem, wobei manchmal doch eklige Sachen rauskamen. Aber auch hier hatte sie mit der Zeit gelernt Richtiges mit Richtigem zu kombinieren, so bekamen sie immer etwas Neues zu schmecken. „Ich kann uns einiges besorgen, sofern ihr mir einige Zutaten bringen könntet. Einen Teil davon könnte ich als Wegproviant schon bereitstellen, den anderen könnten wir dann zubereiten, wenn wir rasten. Es muss ja nicht viel sein, wenn die nächste Stadt nicht sehr weit entfernt ist.“ Ja so ging sie in ihrem Bereich sehr schnell auf. „Sakura kann uns ja Unterwegs auch zeigen, welche Pflanzen zum Verzehr geeignet sind.“ Setzte sie noch hinzu und blickte dann zu ihr.
„Ich denke das könnte ich machen. Ich kenne zwar nicht alle Pflanzen, aber die, die ich kenne, sollten schon ausreichen.“ Sie war die jenige von ihnen, die sich sehr für Pflanzen interessierte. Seit Nataku ihr mal eine Pflanze vom Seeufer mitgebracht hatte, die außergewöhnlich schöne Blüten trug, hatte sie sich dafür faszinieren können. Die Stadtbibliothek bot ihr sehr viele Bücher über Pflanzenkunde, die sie fast tagtäglich verschlang. Sie konnte nicht verstehen, wie die anderen sich nicht für Pflanzen begeistern konnten, so wie sie es tat, aber sie hielt sich auch nicht weiter daran auf. „In den neuen Städten könnte ich auch neues erfahren, was uns weiterhelfen könnte. Ich kenne zwar einige Heilkräuter, aber es könnte nicht schaden mehr zu kennen.“ Sagte sie und bekam Zustimmung von den Anderen. Sie waren schließlich Menschen, einer von ihnen zwar nur halb, aber sie waren nun mal anfällig für Krankheiten, und auf einer Reise begegnete man zwangsläufig vielen Menschen und Tieren, die eine Krankheit haben könnten.
„Das kommt uns alles Zugute. Ein Fachmann für jeden Bereich.“ schloss Himitsu und nickte anerkennend. „Das ist alles schön und gut, gute Vorraussetzungen haben wir, aber dennoch sollten wir das Ganze nicht auf die Leichte Schulter nehmen.“ Da hast du recht,“ stimmte Nataku ihm zu. Sie würden zwar nur zwischen Städten reisen, jedoch war es gut vorsichtig zu sein und alles zu erwarten. Was könnte es denn schaden etwas vorsichtiger vorzugehen? Lieber ein zwei Tage später ankommen, als nie, das hatte sein Vater, der sehr oft zu fremden Städten wanderte, gesagt. Sie würden das zu schätzen lernen.
30.10.06 21:08


IV

„Ich finde wir sollten uns erst einmal für heute ausruhen, damit jeder morgen früh alles vorbereiten kann und wir dann die Route planen können. Wir brauchen jemanden, der uns den besten Weg dorthin beschreiben kann“ sagte Nataku und fand allgemeine Zustimmung. „Ich kann ja meinen Vater fragen, er hatte den Weg nämlich schon geplant. Vielleicht kann er’s wieder in sein Gedächtnis vorrufen.“ merkte Yukito an und Natakus Nicken deutete ebenfalls seine Zustimmung an. „Na dann, alle zu ihren eigenen Betten, wir werden den Schlaf brauchen.“
Recht hatte er alle Mal, das wussten sie alle, doch als jeder in seinem eigenen Bett lag wusste er, dass niemand so recht seinen Schlaf finden würde. Es lag auch auf der Hand, das bei solch einer Aufregung kein Schlaf gefunden werden kann. Dennoch wälzte Nataku sich etwas in seinem Bett herum, zog sein Kissen über seinen Kopf, drehte sich und wandte sich, aber es half alles nichts. Da hörte er auch schon ein Klopfen, was ihn erst mal aus dem Bett schmiss. Als er sich dann endlich aufgerafft hatte und die Tür öffnete, stand Arashi da und wusste anscheinend nicht so recht, was sie sagen sollte. „Du, macht es dir was aus, wenn ich reinkomme? Ich konnte absolut nicht schlafen, ich bin einfach viel zu aufgeregt…“ stammelte sie vor sich hin und betrachtete ihre Füße ganz genau. Nataku konnte nicht anders als zu grinsen, da er merkte, dass es ihr etwas peinlich war, und bat sie herein.
„Mir geht es da nicht anders. Ich meine, hey, wir werden unsere Stadt für lange Zeit nicht mehr sehen, vielleicht auch nie wieder. Und wir wissen auch nicht, was da auf uns zukommt.“ erklärte er ihr und musste nun selbst grübeln. Es war eine Solch große Veränderung, die da vor der Tür stand, und sie würde morgen mir nichts dir nichts reinplatzen, ob sie wollten oder nicht. Ob ER wollte oder nicht.
Das sah Arashi ihm an und diesmal war sie diejenige, die ihn aufmunterte. In all den Jahren hatte er ihr immer beigestanden, wenn es ihr schlecht ging, und nun wollte sie ihn nicht so nachdenklich sehen. „Du wirst nicht umsonst der Auserwählte sein denke ich. Und ich würde auch nicht mitkommen, wenn ich dir nicht vertrauen würde. Ich werde nicht von deiner Seite weichen und ich will dir auch helfen. Ich bin zwar nicht die beste Kämpferin, auch keine gute Routenplanerin, die alle möglichen Wege kennt und ich werde auch nicht für jedes Problem eine Lösung finden können, aber ich will dir zur Seite stehen, so gut ich kann. Egal was kommt, einverstanden?“ Dabei wuschelte sie ihm kurz durch sein zerzaustes Haar und lächelte ihn an. Sie hatte wirklich großes Vertrauen zu ihm und das wollte sie ihm beweisen.
Nataku war sehr erfreut darüber, dass sie versuchte ihn so aufzuheitern. Dabei wusste er doch, wie unbeholfen sie manchmal sein konnte. Dennoch konnte sie auch sehr schlagfertig sein. „Danke. Ich bin sehr froh, dass du und die anderen euch so entschieden habt. Dabei hatte ich euch nicht mal drum gebeten. Immer wieder stur selbst die Entscheidung fällen, nicht wahr? Das ist so typisch für dich.“ Als er das sagte, schubste er ihren Kopf leicht mit seiner Hand zur Seite, sodass dieser sich nur ein paar Zentimeter bewegte. Daraufhin lies er sich rücklings auf sein Bett fallen und betrachtete die Decke. „Mal sehen wie es wird.“ Sagte er und seufzte kurz, als auch Arashi ihren Kopf über seinen bewegte und grinste. „Ich sagte dir doch, mach dir nicht zu viele Gedanken. Gemeinsam werden wir das alles schon schaffen.“ Sagte sie und lächelte nun wieder.
„Störe ich euch etwa bei eurem Techtelmechtel?“ sagte Yukito, als er durch das Fenster kam. Prompt hatte Nataku einen Schlag von Arashi bekommen, die sich nun hochrot an den Tisch pflanzte. „Keineswegs! Und was platzt du hier so einfach rein?“ fragte sie aufgebracht den Neuankömmling und gestikulierte wild dabei. „Ich konnte einfach nicht schlafen, und da dachte ich, dass ich bei unserem Helden mal vorbeischaue. Anscheinend ist der Auserwählte doch nicht so mächtig.“ Merkte er kichernd an, als er Nataku mit einer roten Wange auf dem Bett sah. „Na das kann ja was werden.“
30.10.06 21:59





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