hier werde ich stück für stück meine story hochladen, an der ich schon seit einiger zeit arbeite. am besten fangt ihr damit an den prolog zu lesen ^^
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Kapitel 10

V

Der alte Mann lächelte immer noch und wartete auf eine Reaktion. Nataku hatte es aber nicht Eilig. Er war geschockt, dass musste er zugeben. Doch war es denn so außergewöhnlich? „ Ein Drachenmensch hatte vor langer Zeit meinen Namen, na und? Namen sind nur Namen, ich hätte genauso gut Saburota heißen können.“, sagte er und war etwas verwirrt, als er den Alten lachen sah. „Welch herrlicher Name, du bringst mich zum lachen.“ Stotterte der Alte halb lachend heraus und beruhigte sich. „Denkst du es ist ohne weitere Bedeutung? Sag mir, hast du je deinen Namen bei einer anderen Person gehört?“ Nataku dachte nach und ihm fiel es erst jetzt auf. All die Jahre hatte er nicht einmal seinen Namen in Bezug auf eine andere Person gehört. Er gab keine Antwort, doch der Weise verstand schon. „ Siehst du? Und bevor du wiedersprechen willst kann ich dir sagen, dass es auch sonst nirgendwo diesen Namen ein zweites Mal gibt.“ Setzte der Weise fort. „Aber dann müssten die anderen Menschen sich ja fragen, was für einen Namen ich trage oder etwa nicht? Und warum sollten ausgerechnet meine Eltern mir diesen Namen geben?“ fragte Nataku und wagte es nicht dem Alten zu glauben. „Weißt du denn wer deiner Eltern dir deinen Namen gab?“ wollte der Weise wissen, doch Nataku konnte nicht auf diese Frage antworten. „Deinen Namen gab dir keiner deiner Eltern.“ Nataku saß verdutzt da und wusste nicht genau was der Alte meinte. „Es war eine seltene Fähigkeit einzelner Drachenmenschen das Innere der Lebewesen zu bewandern und diese behielten dieses Geheimnis für sich, da sie von anderen wegen dieser Fähigkeit verachtet wurden. Sie nutzten diese Eigenschaft im Kampf um des Gegners Schwächen herauszufinden, doch taten sie es auch bei ihren Neugeborenen um deren Reinheit zu bewundern. Auch bei dir wurde dies vollzogen, doch war es bei dir außergewöhnlich. Nachdem deine Mutter aus deiner Seele austrat war sie verängstigt und Angstschweiß bedeckte sie, doch war sie auch stolz und erfüllte die Aufgabe, dir den Namen Nataku zu geben.“ Nataku konnte nicht glauben, was er da gerade gehört hatte. Dieser Brauch war ihm egal, interessierte ihn nicht, doch wenn er den alten Mann richtig verstanden hatte… „Alter Mann, willst du mir etwa sagen…“ Natakus Gesicht war leer und blass. Der Weise sah ihn an und setzte den Satz fort. „Ja, deine Mutter war ein Drachenmensch.“
26.11.05 22:43


IV

Was sich um sie herum abspielte wusste nur der Weise und auch im Bewusstsein dessen unternahm er nichts; denn das Schicksal Nataku’s lastete nicht allein auf seinen Schultern. Himitsu stand im Schatten eines Hauses und war fast unsichtbar. Er hatte alles gesehen, alles gehört und lauschte auch noch weiter, doch dachte er auch nach. War das wirklich passiert was er beobachtet hatte? War das wirklich Nataku gewesen? Er war es gewesen, daran zweifelte er nicht. Schon im Trainingskampf gegen ihn hatte er gespürt was in Nataku herrschte, wusste er doch nicht was es war. Und nun war es wieder geschehen, in unkenntlicher Art und Weise. Dieses Gefühl, diese gier, diese Macht die von Nataku ausging, war enorm. Woher kam es? War es schon immer da gewesen? Und dieser alte Mann… was er erzählt hatte, war es wirklich so geschehen? War eine solch unglaubliche Friedenszeit zwischen Mensch und Drachenmenschen durch solch ein Ereignis zunichte gemacht? Die Menschen kurz vor der Ausrottung, das konnte er sich einfach nicht vorstellen. „Nataku, was hat all dies zu bedeuten?“ fragte er sich und fühlte in sich auf einmal etwas, eine Art Funken. „Was..?“ dachte er und nun spürte er angenehme Wärme. Dieser Funken war nichts Unwichtiges. Dieser Funken war eine Erinnerung.
Himitsu war auch nicht der Einzige, der Nataku gefolgt war. Auch Yukito, Arashi und Sakura lagen auf der Lauer. Zwar stellten sie sich nicht so behände wie Himitsu im Verstecken an, konnte man doch einen Großsteil von ihnen sehen. Auch waren sie nicht gerade leise. Sie schnauften immer noch und rangen nach Luft, denn sie waren den ganzen Weg dorthin gerannt. Als sie bemerkt hatten, dass Himitsu verschwunden war, wussten sie sofort wohin er gegangen war, allerdings dauerte dies eine Weile. So waren sie nicht sehr lange da und hatten keine Ahnung davon, dass Nataku einen Orc-Krieger besiegt hatte, doch hatten sie einen Großteil der Worte des alten Mannes mitbekommen. Keiner von ihnen hatte etwas gesagt, erinnerte sich an einen gesuchten Himitsu oder sonstiges. Sie alle hörten dem Weisen wie kleine Kinder zu, die ein Märchen hören wollten. So war es ja auch fast. Sie glaubten ein Märchen zu hören. Ein alter Mann behauptete, dass die Menschen fast ausgestorben seien und davor Frieden zwischen beiden Völkern herrschte. War das denn wirklich glaubhaft? Nataku und Himitsu wussten es besser, hatte Nataku es doch zu spüren bekommen. Trotz allem hörten sie ihm weiter zu, denn Nataku’s Name war in diesem Märchen gefallen.
26.11.05 22:39


Neues Kapitel!!!!

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Kapitel 10



Wahrheit



Erster Abschnitt



Koriko lag in der Stille der Nacht und schien eine normale Stadt zu sein, die keine gro?artigen Geheimnisse zu verbergen hatte. Doch in dieser Nacht, wo nun das Treffen des Weisen und Nataku stattfand, ?nderte das die Lage des Ganzen. Nun waren hier Geheimnisse, die schon seit Jahrtausenden ruhten und langsam ans Licht kamen.

?Nun, ich will dir alles erkl?ren, aber nimm vorher dies zu dir.? Der Weise hatte w?hrend er seine Worte sprach eine kleine, gr?ne Flasche hervorgezogen und reichte sie Nataku. ?Kein Gift, sondern ein Heiltrank. Trink und du wirst dich wieder besser f?hlen.? Nataku widersprach nicht, nahm die Flasche und ?ffnete sie. Der Weise kam ihm schon seltsam vor, doch konnte er sich nicht vorstellen, dass er ihn t?ten wollte. So hob er die Flasche an und trank sie komplett aus w?hrend sich von seiner Magengegend ein Gef?hl der Ruhe und Erholung ausbreitete. Er wischte sich den Mund an seinem Arm ab und wollte sich bedanken, als auch schon der Weise anfing zu reden. ?Deine Geschichte ist nicht leicht zu erkl?ren, denn ihre Wurzeln liegen lange Zeit zur?ck. Diesen Kampf, den du vorhin bestritten hast, musstest du hinter dich bringen, denn nur so konnte ich wissen, ob du die Wahrheit erfahren kannst, ob du dazu bestimmt bist, Nataku.? Er grinste leicht, als er Natakus verwunderten Blick sah und Klopfte ihm auf die Schulter. ?Mach dir dar?ber keine Gedanken. Ich kenne viele Namen und nur einer kam f?r dich in Frage. So setz dich hin, denn es wird einige Zeit in Anspruch nehmen dir alles zu erz?hlen.? Nataku tat wie ihm gesagt wurde und sa? nun wieder auf dem Boden und wartete, wartete auf die Erkl?rungen, die er nun h?ren w?rde. Der Weise hatte sich auch hingesetzt und zum Himmel hochgesehen. Dann senkte er wieder seinen Blick und setzte die Geschichte fort. ?Deine Geschichte nahm schon ihren Lauf, als du noch nicht existiertest, als dein Name auf dieser Welt noch nie erw?hnt wurde. Menschen gab es damals schon, ja sie waren sogar im Begriff eines der m?chtigsten V?lker des Planeten zu werden. Sie erbauten St?dte, Tempel und eigens f?r H?ndler bestimmte Stra?en, die schon fast den St?dten von heute glichen. Auch waren sie sehr erfolgreich bei Friedensvertr?gen, besonders bei den Drachenmenschen, von denen man sagt es g?be sie heute nicht mehr. Die Menschen handelten mit allen V?lkern, tauschten ihre abgetragenen Rohstoffe gegen Nahrung und auch gegen Waffen, deren Herstellung sie schnell erlernten. Einige St?dte errichteten sie f?r das Zusammenleben von Drachenmenschen und Menschen. Scheint dir sehr unrealistisch, oder? Ich bin mir sicher du hast nur schlechtes ?ber Drachenmenschen geh?rt? aber dass will ich sp?ter noch kl?ren.? Wieder schaute er zum Himmel und betrachtete die Sterne.

?Diese St?dte erf?llten sogar ihren Zweck, so lebten Drachenmenschen mit Menschen zusammen und verhandelten weiterhin. Zwar gab es nie einen Vertrag, der das Zusammenschlie?en beider V?lker besagte, doch halfen beide sich gegenseitig, wenn es zu Schwierigkeiten kam.?

Nataku h?rte gebannt zu, denn was er bisher geh?rt hatte klang f?r ihn wie eine Geschichte, die sich in einer anderen Welt ereignet hatte. Drachenmenschen? er hatte viel ?ber sie geh?rt, doch dass sie mit Menschen zusammengelebt haben sollen? So was schien ihm sehr fremd, aber darauf achtete er nicht sonderlich, denn er wollte mehr h?ren.

?Das, was ich bisher erz?hlt habe, klingt unvorstellbar, nicht? Frieden unter allen V?lkern und ein Zusammenleben ohne schlimme Ereignisse.? Der Weise seufzte und nun sah man ein verbittertes L?cheln ?ber seine Lippen huschen. ?Der Mensch?ja wie dumm der Mensch doch eigentlich ist. Es h?tte sich alles anders zugetragen, wenn der Mensch nicht so dumm w?re. Es w?re auch zu sch?n gewesen?eine Welt ohne Kriege. Verstehst du Worauf ich hinaus will?? Er sah Nataku mit einem verbitterten Blick an und wartete auf eine Antwort, die Nataku eigentlich kannte, sie allerdings verschwieg. Menschen begangen Fehler?und das bewusst.
20.2.05 22:32


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Kapitel 10



Wahrheit



Zweiter Abschnitt





?Es wiederholt sich immer und immer wieder, aber niemand lernt dazu.? Der Weise seufzte abermals und betrachtete seine rechte Hand, als ob er irgendetwas Besonderes dabei erwarten w?rde. ?Der Herrscher der Drachenmenschen wurde ermordet. Du fragst dich wie so ein m?chtiges Wesen von irgendwelchen normalsterblichen umgebracht werden kann? Tr?gerisches Vertrauen. Das f?hrte zum Tod des Herrschers. Der K?nig der Menschen hatte einen seiner besten Soldaten zu ihm geschickt, als Zeichen der Bruderschaft sollte dieser Diener dem Herrscher treu bleiben. Was mir geh?rt, soll auch dir geh?ren. Selbstverst?ndlich hatte der Herrscher der Drachenmenschen diesen Diener angenommen und behandelte ihn wie einen Bruder, gab ihm Essen und Trinken, eine Bleibe, ja sogar Gold gab er ihm. Und der Diener gab kein Wort vor sich, kam aus seiner Tarnung nicht hervor und gab vor gl?cklich zu sein. So verging die Zeit, bis zu jener Nacht. Der Diener hatte sich mit einem Schwert in die Gem?cher des Herrschers geschlichen, w?hrend dieser schlief, und hatte ihn ermordet. Tr?gerisches Vertrauen und die falsche Treue der Menschen. Es war offensichtlich, dass der K?nig diesen Hinterhalt veranlasst hatte, doch verblieben die Drachenmenschen erst einmal ruhig. Sie waren die geborenen Krieger, hatten ihre Instinkte und wussten was zu tun war.? Er zog aus seinem Gewand eine weitere Flasche heraus, die anscheinend Wasser enthielt, und trank etwas daraus. Danach bot er Nataku die Flasche an, welcher dankend ablehnte. Im Moment war er emp?rt und begeistert zu gleich. Er wollte nur noch wissen, was geschah, auch wenn ihm bisher nichts auffiel, was ihn betreffen konnte.

?Die Menschen glaubten, dass ihr hinterhalt gelungen sei und die Drachenmenschen nicht wissen w?rden warum der Diener gemordet hatte. So glaubten sie in Sicherheit zu sein, doch das war ebenfalls ein gro?er Fehler.?
22.2.05 22:34


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Kapitel 10



Wahrheit



Dritter Abschnitt





Langsam verstaute der Weise die Flasche wieder und erz?hlte dort weiter, wo er verblieben war. ?Der morgen graute an einem Sonntag. Die meisten Menschen schliefen noch, die wenigsten waren wach. Und so kam der unerwartete Angriff der Drachenmenschen. In verschiedene Truppen aufgeteilt griffen sie die Hauptst?dte der Menschen an. Das taktische denken der Drachenmenschen war so gut wie kein anderes und so erreichten sie auch ihr Ziel. Hunderttausende Menschen fielen an diesem Morgen den Drachenmenschen zum Opfer. St?dte wurden niedergebrannt, M?nner gequ?lt und Frauen ohne jegliches Erbarmen get?tet. Selbst die Kinder wurden nicht verschont. Die Machtzentren der Menschen waren gefallen. An diesem Morgen waren die Stra?en voller Blut. Leichen lagen in den Stra?en, zwischen den Tr?mmern der H?user. Es war ein grausamer Morgen, der f?r die Menschen unvergesslich sein w?rde. Die Benachrichtigung der anderen St?dte und D?rfer scheiterte, womit die Menschen ahnungslos ausgeliefert waren.

Gegen Mittag kam die zweite Angriffswelle und so gut wie jede weitere Stadt und jedes weiter Dorf wurde zerst?rt, in Flammen geh?llt und niedergebrannt. Man konnte die Stra?en nicht mehr sehen, denn sie wurden von Leichen bedeckt.? Wieder seufzte er und sah diesmal Nataku an. Seine Augen sahen ihn an, ohne jegliche Bewegung. ?Gerechtigkeit ist f?r jeden etwas anderes, Nataku. Du wirst wahrscheinlich denken, dass es nicht nachvollziehbar ist, doch ?berdenke das ganze noch einmal. Die Drachenmenschen waren sehr streng, wenn es um Gerechtigkeit ging. Sie waren das stolzeste Vol auf Erden und solch einen Hinterhalt konnten sie nicht dulden. Und doch hatten sie erbarmen??

Er l?chelte leicht und sah nun wieder unbeirrt den Boden an. ?Trotz all der Opfer, trotz ihrem Racheinstinkt, trotz ihrem Stolz?.sie hatten Erbarmen. Ihnen stand nichts im Wege. Ohne weiteres h?tten sie die menschliche Rasse ausrotten k?nnen, doch das taten sie nicht. Sie lie?en einige D?rfer so wie sie waren und boten ihnen sogar Rohstoffe und Essen. Ein tieferer Sinn steckte dahinter, doch sollst du dies erst nachher erfahren. Diese Hilfe hatte ein Drachenmensch angewiesen, der eine Art Held f?r das Volk gewesen ist. Was denkst du war sein Name?? Wieder l?chelte er und sah Nataku an, welcher nun auf eine Antwort wartete. Er h?tte sich keinen Namen denken k?nnen, aber wozu auch? Ein Name war doch unwichtig. Er wollte nur wissen, wie die Geschichte weiterging. Der Weise fuhr leicht l?chelnd fort. ?Sein Name war Nataku.?

22.2.05 22:38





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